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Der Sandsturm

Letztes Jahr bin ich verschont geblieben. Dafür kam es dieses Jahr ziemlich dicke.

Beijing ist ja nur ein paar 100 km von der Wüste entfernt. Im Frühling, wenn der Wind dreht, wird häufig der Sand aufgewirbelt und bis nach Beijing getragen. Der Wahnsinn! Er kommt binnen Minuten. Plötzlich keine Sicht. Die Luftwerte schlecht, man spürt förmlich den Sand in der Luft. Und binnen Minuten (nach 2 Tagen) ist der Spuk wieder weg. Imposant.

Das letzte Foto zeigt, wie der Sturm abzieht - fotografiert aus meinem Büro. Links (Norden) sieht man den bereits blauen Himmel und rechts (Süden) noch den gelben Sand in der Luft. Man kann die Grenze richtig sehen. Die Luftwerte haben zwischenzeitlich AQI 900 erreicht. Aber diesmal ist es nur ein Naturphänomen!

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Kommentare: 2
  • #1

    mama (Montag, 22 Mai 2017 20:00)

    Co sa divis! Saharsky piesok prinesie vietor do Alp :)

  • #2

    Peter Pschorr (Dienstag, 23 Mai 2017 19:23)

    Da wurdet ihr ja ganz schön eingestaubt. Und knisterte der Sand zwischen den Zähnen?