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Beijing erwacht

Pünktlich nach dem Spring Festival erwacht der Frühling in Beijing.

Wieso immer nach Japan zur Kirschblüte rennen? Auch in Peking gibt es einige Gelegenheiten, um diese filigrane Schönheit zu betrachten.

So sind Gina und ich in der näheren Umgebung von Peking unterwegs gewesen. 
Ich verschweige gerade, dass wir mit dem Kauf der Flugtickets nach Japan zu spät dran waren ;-).
Aber dennoch: es war einfach die Gelegenheit, die lang geplanten und nie umgesetzten Ausflugspläne zu realisieren. Der Südwesten von Peking ist ja praktisch die komplett entgegengesetzte Himmelsrichtung für uns. Aber nun haben wir es doch geschafft. 
Es gibt zwei buddhistische Tempel und einen Wachturm zu bestaunen. Vor allem im TangZhe Tempel gibt es eine buddhistische Darstellung der Erde,die wir so noch nie gesehen haben. Sehr detailreiche und teilweise brutale Bilder und Statuen, die die Hölle darstellen sollen. 
Was für immer in Erinnerung bleibt, ist der kleine Teeladen mittendrin. Man kann eine eigene kleine Teezeremonie unter freiem Himmel durchziehen. Also haben wir uns einen guten Wulong Tee gegönnt. Es war wie eine kleine Flucht aus dem Trubel der Stadt. Und das Ganze von Krischblüten umrahmt. Paradiesisch nahezu.
Einen chinesischen Sakura overkill kann man im Botanischen Garten von Peking erleben. Alle Hauptstraßen und auch eine kleine Klamm entlang des Flusses sind von verschiedensten Kirschbäumen  umrahmt. In Peking blühen zu der Zeit nur diese, also ist das ein echtes Erwachen der Natur. Der Rest der Vegetation schläft noch - nur die Kirschbäume geben Farbe. Skurriles Bild.

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